Nachdem er Adressen wie Jugaad, Amanie, Sir Winston sowie das koreanische Seoul Mama etabliert hat, präsentiert Chef Manoj Sharma ein neues Projekt im Herzen von Paris. Seit Juni letzten Jahres empfängt das The Indian Arms Gäste im 2. Arrondissement mit einerOriginellen Mischung, die den britischen Pub mit der Fülle der indischen Küche verbindet.
Mit seiner schimmernden Dekoration, seinem entspannten Ambiente und seiner reisenden Karte erinnert der Ort an die gastropubs londoniens, mit denen der Küchenchef in den Jahren im Royaume-Uni vertraut war. Ein Gastropub, der darauf ausgelegt ist, sowohl Geschäftslunches als auch die Afterworks zu empfangen, genauso wie Mahlzeiten auf der Terrasse und Abende, die sich um einen Cocktail ziehen. Hier spürt man diese Idee, die der Kultur der englischen Pubs so viel bedeutet: ein lebendiger Ort, an dem man kommt, um ein Glas zu teilen und ein paar Gerichte zu jeder Stunde des Tages.
Die Präsenz von indischen Gerichten auf der Speisekarte der Londoner Gastropubs ist das Ergebnis einer beeindruckenden Kulturfusion, die aus dem Aufkommen der Desi Pubs in den 1960er-Jahren entstanden ist, als südasiatische Eigentümer begannen, das traditionelle Pub neu zu interpretieren, indem sie dort Bier vom Fass und tandoori-Grillgerichte einführten.
Heute noch wird diese populäre Tradition von einer Welle angesagter Gastropubs gekonnt überhöht, die die Standards der Londoner Gastronomie infrage stellen, indem sie den klassischen Sonntagsbraten durch eine regionale, feine indische Küche ersetzen. Eine perfekte Verbindung, die allein die kosmopolitische Identität Londons verkörpert, wo das Curry seit langem zu einem Pfeiler des lokalen gastronomischen Erbes geworden ist!
Im The Indian Arms interpretiert Manoj Sharma mehrere große britische Klassiker neu – durch das Prisma von Gewürzen und indischen Aromen. Das Ergebnis ist eine originelle Speisekarte, die dennoch nicht zu verwirrend wirkt: Das Scotch Egg (9€) wird von einem Dal aus roten Linsen und einem gehackten Schweinefleisch-Masala begleitet, der Blumenkohl (11€) wird geröstet und überbacken serviert, gekrönt von einer Käse-Sauce und einem gewürzten Rosen-Crumble, während das Knoblauchbrot (5€) seine Brioche-Qualitäten voll ausspielt.
Fleischliebhaber können sich zu den vindaloo-Pork-Rippchen (19€) wenden, zu den teuflisch langsam geschmorten Schweinerippchen, oder zu dem gerösteten Hähnchen mit Goa-Aromen, ein Geflügelgericht, das man in Paris selten auf der Karte findet. Natürlich setzen die Desserts diese Begegnung der beiden Küchen fort – etwa die Mango-Crème brûlée (8€) und den Ingwerkuchen (8€), nicht allzu weit entfernt vom Sticky Toffee Pudding in der Ausführung.
Der Küchenchef zieht die Metapher bis in die Gläser, mit Cocktails mit Aromen ferner Länder – ganz im Stil des Queen Bee (Bourbon, Vanillesirup, Mango, Ginger Beer; 12€) und des Lady Sharma (Gin, Prosecco, Saint-Germain, Cardamomsirup; 12€). Die andere Überraschung ist zudem die großzügige Mittagskarte. Planen Sie 21€ für Menü Vorspeise/Hauptgericht oder Hauptgericht/Dessert, 26€ für Menü Vorspeise/Hauptgericht/Dessert – und das beinhaltet fast alle Gerichte der Speisekarte!
Mit The Indian Arms zielt Manoj Sharma nicht darauf ab, ein klassisches englisches Pub oder ein traditionelles indisches Restaurant nachzuahmen. Er hat vielmehr einen hybriden Ort geschaffen, der von seinen beiden Wahlkulturen inspiriert ist – und das ist ein Volltreffer.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Nächste Tage
Donnerstag :
von 12:00 bis 14:30
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Montag :
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Dienstag :
von 12:00 bis 14:30
- von 17:00 bis 23:00
Mittwoch :
von 12:00 bis 14:30
- von 17:00 bis 23:00
Standort
Indiens Waffen
9 Rue Paul Lelong
75002 Paris 2
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Offizielle Seite
www.theindianarms.paris



























