Das Restaurant Sormani, eine diskrete italienische Institution, die seit vielen Jahren auf der Seite desArc de Triomphe angesiedelt ist, wurde von Franck Potier-Sodaro, dem bisherigen Sommelier und Maître d'Hôtel des Lokals, übernommen, nachdem der Gründer des Restaurants, Pascal Fayet, das Lokal 2020 verlassen hatte.
Seitdem hat sich das Restaurant, das über drei privatisierbare Salons verfügt, von denen sich einer direkt gegenüber befindet, für eine Dekoration entschieden, die Rokoko-Elemente mit zeitgenössischen Gemälden verbindet, und bevorzugt eine Küche, die so weit wie möglich auf kurze und verantwortungsvolle Wege setzt. Dabei vertraut der Chefkoch auf zahlreiche kleine Erzeuger und Handwerker, die sich alle auf ein bestimmtes Produkt spezialisiert haben.
Mittags gibt es italienische Spezialitäten auf der Speisekarte zu Preisen, die dem Viertel treu bleiben, aber auch ein Mittagsmenü, das von Woche zu Woche variiert, je nach Saison und Angeboten. Die Frühlingskarte bietet Morcheln, Erbsen, Spargel mit Bärlauchpesto oder die ersten Erdbeeren der Saison.
Die Stammgäste von Sormani können jedoch beruhigt sein: Die Signature Dishes des Restaurants sind immer noch da, sei es der Taschenkrebs mit Zitrone (37€), der passend zur Jahreszeit mit kandierten Tomaten und einer Erbsensuppe verheiratet ist; oder das Carpaccio vom Wolfsbarsch (39€), das wie ein kleines Gemälde angerichtet und subtil mit Bottarga verfeinert ist.
Die Rezepte sind schick und beruhen zum großen Teil auf der Qualität der Rohstoffe, die, obwohl sie berühmt und berüchtigt sind, letztlich wenig Pomp benötigen. Das Kalbsbries (44€) wird geschmort und geschmolzen mit einem Gorgonzola-Püree serviert; der gebratene Hummer, der sehr großzügig serviert wird, schmiegt sich in einen sehr wärmenden Teller mit hausgemachten Rigatoni und wird von frischen Saubohnen, Zucchini und Bohnen begleitet.
Was die saisonalen Rezepte betrifft, die frisch auf der Karte gelandet sind, sind der gebratene Oktopus und kalter Kartoffelstampf mit Safran (38€) oder die Fettucine mit Bärlauch-Pistou, Tintenfisch mit Peperonata und Frühlingszwiebeln (33€) zu nennen. Dazu passt natürlich ein kühler Spritz oder ein Glas italienischer Wein, denn Sormani verfügt über den größten italienischen Weinkeller in Paris.
Die süße Seite ist das Werk des Chefpatissiers Pascal Stadéroli. Er kreiert Desserts, die man in einem italienischen Restaurant erwartet, wie Tiramisu und Affogato, aber auch eigene Kreationen wie Gariguette-Erdbeeren (16€) mit Baiser und hausgemachtem Erdbeersorbet oder kandierten Rhabarber in Carpaccio (16€), Crème brûlée und süßen Grissini.
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Standort
SORMANI
4 Rue du Général Lanrezac
75017 Paris 17
Offizielle Seite
www.sormanirestaurant.fr



























