Nur wenige Minuten von seiner ersten Adresse Osaba entfernt, hat Frédéric Dassonville 2024 Osabaita eröffnet mit dem klaren Ziel: eine noch umfassendere und feiner ausgearbeitete Version der baskischen Küche in Paris zu bieten. In einem traditionellen Ambiente vereint die Karte Tapas, traditionelle Gerichte und Feinkostprodukte von anerkannten Produzenten.
Gebürtig aus der Bretagne, aber mit Herz Baskisch, bekennt der Wirt eine ehrliche Verbundenheit zu dieser charakterstarken Küche. Sein langer Bart macht ihn sofort erkennbar, ebenso wie seine Begeisterung für schöne und hochwertige Produkte, die er sorgfältig auswählt.
Mehr als nur eine bloße Tapas-Bar, Osabaita entwickelt eine vollständige iberische Karte, die sowohl ein lebhaftes Aperitif-Event mit Freunden als auch ein eher strukturiertes Dinner zu zwei Personen abdeckt. Die Dekoration setzt natürlich völlig auf das Baskenland-Flair, mit roten Bandanas, von der Decke hängenden getrockneten Chilischoten und sogar einer Surfbrett-Plakette mit dem Namen der Adresse graviert.
Mit Ricardo am Service gehört die Gastfreundschaft fest zum Profil des Hauses. Er flüstert uns zudem zu, dass die Gruppen junger Berufstätiger hier ihre kleinen Gewohnheiten haben, um ein paar Tapas zu teilen, bevor der Abend in einer Blindtest-Bar im Viertel verlängert wird.
Man muss sagen, was die Tapas angeht, das Angebot ist sowohl großzügig als auch verspielt, mit der Möglichkeit, einen Meter Tapas zu bestellen (das sind 10 Tapas) für 39,90€. Nett! Die rund zehn warmen Tapas und die rund zehn kalten Tapas wechseln sich ab zwischen großen Klassikern des Genres und originelleren Vorschlägen: revisierte Mozzarella-Sticks mit Schafskäse, Kabeljau-Beignets, Croquetas Schinken-Käse, Basque-Pâté mit Espelette-Pfeffer, Piquillos gefüllt oder auch iberischer Schinken. Die Aufstriche, wie Krabben-Mayonnaise, ermöglichen es, die Genüsse abwechslungsreich zu gestalten.
Die Platten folgen demselben Konzept mit sorgfältig ausgewählten Produkten und portionsgerechten Formaten zum Teilen. Für zwei Personen kosten die Charcuterie-Platte 31 €, die Käse-Platte 31,50 € und die gemischte Platte 33,90 €. Zum Anstoßen, fröhlich, mit baskischen Bieren, von Cocktails auf Txakoli-Basis und Weinen aus dem Südwesten!
Um die Gäste zu verwöhnen, setzt der Gastgeber auf eine handverlesene Gruppe von Produzenten und Handwerkern, die bekannt und anerkannt sind wie Pierre Oteiza, Anne Rozès oder die Familie Montauzer, unverzichtbare Referenzpunkte des baskischen Terroirs. Produkte, die sich auch zum Mitnehmen nach Hause eignen, dank einer gut sortierten kleinen coin épicerie vor Ort.
Jenseits der Tapas präsentiert Osabaita auch eine Karte großzügiger Gerichte, ganz im Stil des Axoa vom Kalb, äußerst gelungen, vom Burger mit Lomo (21,50€) mit Bergschafskäse, Ei und Bauchspeck, nicht zu vergessen das Basquaise-Hähnchen (22,50€) und das Magret de canard (24€). Aus dem Pays basque pur jus!
Zur Mittagszeit sind die Talo-Sandwiches eine interessante Option, mit einem Dutzend Rezepte zum Mitnehmen, und darüber hinaus überzeugt die baskische Raclette (!) sicherlich die Fans. Mit Großzügigkeit und Wärme gelingt Osabaita der Spagat, ein wirklich kleines Baskenland in Paris zu sein!
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Standort
Bitte geben Sie den französischen Text an, den ich ins Deutsche übersetzen soll. Falls „Osabaita“ nur ein Name oder Titel ist, bleibt er unverändert: Osabaita.
8 Rue Bréa
75006 Paris 6
Offizielle Seite
www.osabaita.fr































