Im schicken Viertel Saint-Germain-des-Prés verbirgt sich hinter der Tür des 25 rue de Buci das neue Hotspot, in dem die Dolce Vita Einzug gehalten hat. Hier eröffnet Hugo Cassaro, bekannt für das Thoumieux, zusammen mit Thierry Costes einen frischen Ort anstelle des früheren Le Germain. Das alte Lokal wurde nur in Teilen übernommen: Die knallgelbe Großskulptur, die die Decke im Erdgeschoss durchquert, ist geblieben, doch alles andere wurde neu gestaltet, um Cassaro's ein stilvolles Zuhause zu bieten.
Italienisch im Herzen, wurde das Restaurant nach seinem Gründer benannt und folgt dem Motto des Goldenen Zeitalters der Dolce Vita, das "raffiniert, gesellig und ungehemmt" sein soll. Beim Mittagessen lässt sich allerdings kaum erahnen, wie das Abendprogramm gestaltet wird, obwohl man von ausgelassenen Partys spricht – im Untergeschoss befindet sich ein sehr exklusiver Nachtclub.
Cassaro's setzt auf eine , mit seinem hübschen grafischen Teppich, den sich widerspiegelnden Spiegeln und der langen von Hand gemalten Wandfreske, die die Figuren des Viertels ins Rampenlicht rückt – Nachtschwärmer und Taggestalten. Das Ambiente, das Hugo Cassaro bis ins kleinste Detail durchdacht hat, ist inspiriert von den und schafft eine Atmosphäre, die sowohl elegant als auch einladend wirkt. Ein subtiler Verweis auf das des Großvaters des Betreibers.
Mit etwa hundert Sitzplätzen und einer lange Terrasse bietet der Ort den perfekten Rahmen für intime Treffen ebenso wie für Gruppen von Freunden. Im Obergeschoss lädt ein gemütlicher Privatraum mit eigenem Eingang künftig für Veranstaltungen und Exklusivnutzungen ein.
Auf einer Soundspur aus den 1950er bis 1970er Jahren, mit Musik von Tony Dallara über Dean Martin bis hin zu Gainsbourg und The Supremes, wird hier fleißig auf das Wohl angestoßen – mit einem Glas Barolo oder einem Negroni. Währenddessen kann man die Mittagskarte entdecken, die die großen Klassiker der italienischen Küche präsentiert.
Auberginen alla parmigiana (22 €) sind zwar außerhalb der Saison, schmecken aber trotzdem herzhaft. Fein geschnittene Thunfisch-Scheiben erinnern an eine Variante des Vitello Tonnato (23 €), Spaghetti mit Meatballs (28 €) bieten eine kleine kulinarische Brücke über den Atlantik zur typisch amerikanisch-italienischen Küche. Besonders gelungen ist auch das Ossobuco (32 €), das perfekt gegart ist und mit einem reichhaltigen Markknochen serviert wird. Die Kartoffelpüree fällt mit seiner Elastizität etwas ab, schade darum.
Ein Volltreffer, insbesondere beim Tiramisu (25 €). Weniger kompakt und weniger biscuitartig als bei der klassischen Zubereitung, aber dafür äußerst luftig – zumal es sich perfekt zum Teilen zwischen zwei Naschkatzen eignet, noch mehr natürlich, wenn mehrere dabei sind.
Ohne Zweifel wird Cassaro's sein Publikum mühelos finden, ähnlich wie bei den anderen bekannten Adressen von Costes und Co.: die Anwohner von Saint-Germain-des-Prés, Geschäftsreisende und Politiker, die gehobene Society, die gesehen werden möchte, und all jene, die bereit sind, rund fünfundreßig bis vierzig Euro für eine kalbsgelagerte Costoletta alla Milanese auszugeben. Warum auch nicht? Wenn das Budget es zulässt, warum nicht zugreifen?
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Nächste Tage
Dienstag :
von 12:00 bis 15:00
- von 18:00 bis 02:00
Mittwoch :
von 12:00 bis 15:00
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Donnerstag :
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Freitag :
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Samstag :
von 12:00 bis 16:00
- von 18:00 bis 02:00
Sonntag :
von 12:00 bis 16:00
- von 18:00 bis 02:00
Montag :
von 12:00 bis 15:00
- von 18:00 bis 02:00
Standort
Cassaros
25 Rue de Buci
75006 Paris 6
Offizielle Seite
www.cassaros.fr



























