Neues Lokal im 1er arrondissement, Lotta hat sich in der Rue Jean-Jacques Rousseau 8 niedergelassen und bietet eine Verbindung aus mediterraner Küche und sorgfältig gestalteter Architektur. Gegründet von Charlotte Bereaud, ist dieses Restaurant von Dienstag bis Samstag, mittags und abends, geöffnet und präsentiert sich als persönliches Projekt, getragen von ihrem Werdegang in mehreren ikonischen Häusern, insbesondere bei Prunier in der Ära Yannick Alléno und Baccarat.
Mittags bietet Lotta eine erschwingliche Formel, vor allem in diesem Stadtviertel der Hauptstadt: 28€ für Vorspeise/Hauptgericht oder Hauptgericht/Nachtisch, 35€ für Vorspeise/Hauptgericht/Nachtisch. Am Abend bleibt das kulinarische Konzept derselbe, erhält aber eine Ambiente, die sich im Verlauf des Service verändert, insbesondere durch DJ-Sets und die kleine Terrasse, die Kerzenlicht beleuchtet ist, in einer wenig befahrenen Straße.
Was die Küche betrifft, richtet sich die Speisekarte beharrlich auf das Mittelmeer aus und stützt sich auf Einflüsse aus dem Südfrankreich, aus dem Italien und aus dem Spanien. Das Ganze wurde von Charlotte Bereaud und dem Küchenchef Zoumana Meité entworfen, dessen internationaler Werdegang unter anderem Stationen in der Schweiz, Saint-Barthélemy und New York umfasst.
Kurz gesagt, die Speisekarte legt den Schwerpunkt klar auf Pasta – wie bei den Pasta, etwa bei den Ravioli mit Schafmilch-Tomme, confierten Espelette-Paprikaschoten und Mandeln (25€), schön buttrig, und den Spaghetti al nero di seppia mit Tintenfisch (27€), die gut gelingen, ihnen aber noch mehr Tiefe verleihen, wenn eine deutlichere Spur Harissa hinzukommt.
Die Gerichte zum Teilen sind ebenfalls ganz vorne mit dabei, ideal für feiernde Freundescliquen. Gerne teilt man ein ganzes Brathähnchen, einen ganzen Seebarsch oder ein Angus-Rinderkotelett für die Schnellen. Um den Appetit anzuregen, greifen wir auf die Muscheln (14€) zurück, sehr fein, serviert in Schalen mit einer Kräuter-Butter-Sauce; die Tomaten-Stracciatella-Tarte (15€), zubereitet wie ein Flatbread; und, wenn man etwas verrückt werden möchte, die Feta-Sesam-Kroketten (15€), neu auf der Karte.
Nach diesem Festmahl bleibt leider kein Platz mehr für die Madeleines (15€), die uns dennoch mit ihren vielen Vorzügen angepriesen werden. Wird nachgeholt!
Mit seiner schillernden Dekoration und einem Design, das von der Architektur der Mailänder Hallen der 1960er- und 1970er-Jahre inspiriert ist, wurde das Restaurant in Zusammenarbeit mit der Architektin Juliette Rubel konzipiert und folgt einem unkonventionellen Konzept: Es verteilt sich auf sage und schreibe 3 Ebenen: Im Erdgeschoss der erste Saal mit einer langen Terrasse, eine offene Küche gegenüber einer großen Gastgeber-Tafel auf der Zwischenebene, und im Obergeschoss eine Mezzanine, die eine Bar mit Spiegeln beherbergt und einen zweiten, noch intimeren Saal eröffnet.
Ein Wunder auf allen Ebenen, und eine Küche, die ins Schwarze trifft – tadellos!
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Standort
Lotta
8 Rue Jean-Jacques Rousseau
75001 Paris 1
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Offizielle Seite
www.instagram.com



























